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Die eben erschienene Arbeit Westerman Holstijns „Oral erotism in paraphrenia. Facts and Theories“ (The Int. Journ. of PsA. XV, , S. 273) bietet mir einen willkommenen Anlaß, meine am 3. November 1918 in der Diskussion in der Holländischen Ortsgruppe erwähnten und 1919 publizierten Befunde näher zu verdeutlichen.
Damals habe ich als meine Ansicht geäußert, die eigentümliche Spaltung, welcher wir in den typischen Wahnsystem begegnen — der Art nämlich, daß wir die Liebe zum Ich gesteigert (Größenwahn), dagegen die Liebe zur Außenwelt vermindert (projiziert: Verfolgungswahn) finden — lasse eine bestimmte analytische Deutung zu, die aufschlußreicher sei als die schon bekannten. Es sei feststehend (, , , , ), daß einerseits der Größen-Verfolgungswahn der Abwehr eines mit Mühe in Schranken gehaltenen homosexuellen Faktors zu dienen schien — die Betrachtungen Freuds kulminierten in der Formel: Größenwahn ist Regression der sublimierten Homosexualität zum Narzißmus —, anderseits Reizung der analen Zone akute Verschlimmerungen der Wahnbildung auszulösen imstande war.
Alle diese Tatsachen schienen mir am einfachsten durch die Annahme erklärbar, der Narzißmus oder sonstige stärker entwickelte erotische Positionen