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Die Besprechung der obenstehenden Arbeit auf eine Einladung der Redaktion hin bedarf an dieser Stelle wohl noch einer sachlicheren Begründung als nur der Feststellung, daß es besonders Psychoanalytiker waren, die den Rorschachschen Versuch der Psychoanalyse dienstbar zu machen versucht, und mit ihm auch andere Gebiete der Psychiatrie betreten haben. Die vorliegende Arbeit stellt eigentlich das Gegenstück zu Rorschachs zweiter Veröffentlichung dar, der einzigen, mit der er selber seine „Psychodiagnostik“1 noch weiterführen, und in ihrem letzten Drittel zusammen mit Oberholzer den Versuch selber mit der Psychoanalyse verknüpfen konnte, mittels der bedeutsamsten Versuchsfaktoren, der Kinästhesien und der Farbantworten. In jenem Falle2 handelt es sich um die eingehende Ableitung und Darstellung einer einzelnen komplizierten Neurose aus dem Versuchsprotokoll und die Konfrontierung des Psychogramms mit dem aus der Psychoanalyse Oberholzers gewonnenen Bilde; hier bei einem klinisch strittigen posttraumatischen organischen Syndrom noch um ein weiteres, um die Differenzierung des organischen Symptomenanteils vom rein neurotischen bzw. unfallneurotischen. Es war auch offenbar die Absicht des Verfassers, dem bisher einzigen ausführlich publizierten Beispiel eines Psychogramms ein zweites mit wesentlich anderen Anomalien, solchen der intellektuellen Leistungsfähigkeit, beizufügen.
Ein Versuch, der so weit auseinanderliegende psychiatrische Krankheitsbilder, wie eine Neurose und ein organisches Syndrom aufzufangen und wiederzuspiegeln vermag, daß seine Ergebnisse denjenigen der Psychoanalyse bzw. der psychiatrisch-neurologischen Befundsaufnahme standhalten können, verdiente grundsätzlicheres Interesse und eingehendere Pflege als ihm bis jetzt beschieden waren. Mußte doch jeder eingehenderen Veröffentlichung über eine Untersuchung mit dem Rorschachschen Versuch eine Darstellung des Experimentes vorausgeschickt werden; auch der vorliegenden.
Hier sei nur soviel hervorgehoben: Der Ro