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Maniker machen krampfhafte Anstrengungen zu libidinösen Objektbeziehungen, und zwar scheinen die Personen, die Objekte solcher Übertragungsaktionen werden, weitgehend gegeneinander austauschbar. Nicht einmal das Geschlecht der Betreffenden scheine wesentlich.
Die Beziehungen seien meist gleichzeitig sehr haßerfüllt („negative Übertragung“) und vom Charakter einer passiven Oralität (der Patient möchte für sich sorgen lassen). — Eddison beschreibt zwei Fälle, bei denen es besonders deutlich wurde, daß sie gleichzeitig ein Objekt zum Hassen und eines zum Erfüllen ihrer Bedürfnisse brauchten. Es handle sich dabei um eine Re-Projektion der in der Melancholie introjizierten gehaßten Mutter.
O. Fenichel (Oslo)