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Diese Arbeit zeigt in voller Schärfe den Unterschied zwischen der englischen Schule der Kinderanalyse und der von Anna Freud. — Anna Freud meint, in Übereinstimmung mit der Auffassung, die sich in der Erwachsenenanalyse so sehr bewährt hat, daß Analysieren heiße, das Ich eines Menschen zur Auseinandersetzung mit seinen unbewußt gewesenen Konflikten zu zwingen, daß also die Voraussetzung einer analytischen Deutung das Vorhandensein eines Ichs sei, das sich mit dieser Deutung auseinandersetzen kann. Fehle so ein Ich, so sei eine präanalytische Behandlung von irgend einer Art nötig.— Melanie Klein und mit ihr Miß Sheehan-Dare meinen, man könne mittels einer Deutung (eines Benennens unbewußter Impulse) ein solches Ich herstellen.
Das Problem, wie man erst einmal mit dem Kinde Kontakt findet, fällt für eine solche Auffassung weg. „Im allgemeinen ist, wenn einmal die erste richtige Spieldeutung gegeben ist, ein Kontakt hergestellt, der, wenn er durch genügende weitere Deutung und eine wirkliche Zugewandtheit von seiten der Analytikerin bei jeder Gelegenheit und bei jeder Schwierigkeit unterstützt wird, das Kind durch eine lange Analyse bringen wird.“ — Durch die richtige Deutung fühle das Kind sich verstanden und könne leichter auf die Verwirklichung seiner Phantasien verzichten, da es statt dieser das Verständnis erhalte. Freilich