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Feigenbaum gibt in dieser Arbeit eine Sammlung von Anekdoten aus der analytischen Praxis, die zum Teil recht interessant und überzeugend sind, zu einem anderen Teil den Wunsch wecken, mehr von der betreffenden Analyse zu hören, um urteilen zu können.
Er beginnt mit der Analyse einer aus Kastrationsangst erfolgten überdeterminierten Fehlhandlung; schreibt dann über Lachkrampf als Zeichen unbewußter Aggression, speziell als Anzeichen einer negativen therapeutischen Reaktion, wenn sich das Lachen als Antwort auf eine Deutung einstellt; zwei Fälle von Ejaculatio praecox zeigten stark ausgebildete Mutterleibsphantasien, verbunden mit einer besonderen Neigung zu schweren Enttäuschungsreaktionen in der Übertragung; ein anal fixierter Patient, der die Monatsrechnungen nie pünktlich zu zahlen pflegte, konnte endlich seinen Vorsatz, dennoch pünktlich zu zahlen, erfüllen, träumte aber in der Nacht vorher einen Traum, der eine überraschende Identifizierung mit der Mutter zeigte, entsprechend Überkompensation der Gefühle männlicher Inferiorität; die Angst einer Patientin, ihr zukünftiges Kind werde eine Mißgeburt sein, entsprach ihrem Penisneid, nämlich etwa der Idee, ein kastriertes Wesen könne auch nur ein kastriertes Kind in die Welt setzen; das Material, das Patienten in der letzten Analysestunde vor Beendigung der Kur bringen, pflege dem Analytiker zu zeigen, wie weit die Analyse gewirkt, und welche Einstellung der Patient nun bezogen habe, und so eine Prognose zu ermöglichen; gelegentlich erscheine dabei auch noch gänzlich neues Material; eine Patientin, deren Widerstand die Form einer „passiven Resistenz“ anzunehmen pflegte, entdeckte, daß diese Passivität der Abwehr höchst aktiver sadistischer Strebungen diente, daß sie, die Machtlose spielend, in Wahrheit Allmachtsphantasien nachhing.
Die Arbeit Feigenbaums schließt mit einer interessanten und problematischen Kinderbeobachtung: Ein 10 Monate altes Mädchen wurde eines Morgens von der Nurse ins elterliche Schlafzimmer gebra