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Hermanns Buch ist in seiner klaren Besonnenheit eines der erfreulichsten Bücher der analytischen Literatur der letzten Jahre. Es verfolgt systematisch das Ziel, die psychoanalytische Methode darzustellen.
H. macht mit Recht darauf aufmerksam, daß die analytische Technik dem Patienten nicht lediglich vorschreibe, alles auszusagen, was ihm durch den Sinn geht, sondern daß sie vom Patienten auch ein Gerichtetsein, ein Suchen verlangt. Man könnte freilich sagen, daß H. diesen Faktor des Gerichtetseins im freien Einfall doch noch zu wenig betont, und man könnte auch unterstreichen, daß wir vom Patienten in der Analyse wesentlich mehr verlangen als ein passives Sichhingeben an aufsteigende Gedanken.