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Die Wiener Psychoanalytische Vereinigung, die Magyarországi Pszichoanalitikai Egyesület, die Società Psicoanalitica Italiana und die Psychoanalytická kupina v Č. S. R. veranstalteten zu Pfingsten (8.—10. Juni 1935) in Wien eine gemeinsame Tagung. Die beiden letztgenannten Gesellschaften gehören nicht der I. P. V. an, doch ist die tschechoslowakische Gesellschaft als Arbeitsgemeinschaft der Wiener Vereinigung angeschlossen, die Società Psicoanalitica Italiana ist eine vollständig unabhängige Organisation, von deren Mitgliedern jedoch vier (zum Teil seit Jahrzehnten) der Wiener Vereinigung angehören. An der Tagung waren nicht nur die Mitglieder der vier einladenden Gesellschaften, sondern darüber hinaus alle Mitglieder der der International Psychoanalytical Association angehörenden Zweigvereinigungen sowie die von den Gruppenvorsitzenden eingeführten Gäste teilnahmsberechtigt.
Die Veranstaltung nahm den nachfolgenden Verlauf:
20 Uhr Empfang der Teilnehmer.
21,15 Uhr Geschäftssitzung (nur für solche Teilnehmer, die Mitglieder einer der der International Psychoanalytical Association angeschlossenen Zweigvereinigungen sind). Gegenstand: Die didaktische Analyse und die Analysenkontrolle. Vorsitz: Dr. Paul Federn.
Federn begrüßt die Teilnehmer an der Tagung; ein Begrüßungstelegramm vom Präsidenten der International Psychoanalytic Association, Dr. Ernest Jones, sowie ein Schreiben von Frau Dr. Helene Deutsch, die ihre durch Gesundheitsrücksichten notwendig gewordene Abwesenheit von der Tagung entschuldigt und den Beratungen vollen Erfolg wünscht, werden verlesen.
Hierauf verliest Dr. Imre Hermann das einleitende Referat, in dem der Standpunkt einiger Lehrer der ungarischen Gruppe in Ausbildungsfragen dargelegt wird; Anna Freud verliest sodann das Referat von Dr. Helene Deutsch über Grundsätze und Praxis der Wiener Gruppe zum gleichen Gegenstand.
An der folgenden sehr regen Aussprache nehmen (zum größte