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Silberer hat beschrieben, daß bei manchen hypnagogen Halluzinationen — bei dem sogenannten „materialen Phänomen“ — Gedanken in die archaische „Bildersprache“ übersetzt werden. Die bloße Feststellung dieses Sachverhalts berücksichtigt, wie schon öfter festgestellt wurde, nicht das Unbewußte und die Kräfte, die für das Auftauchen dieser Halluzinationen verantwortlich sind.
B. schließt sich dieser Kritik an. Er teilt die Analyse einer Anzahl von Fällen des „materialen Phänomens“ mit, die dieses Phänomen ganz traumanalog erscheinen läßt. Die Halluzinationen erweisen sich teilweise als Äußerungen unbewußter Wünsche, denen Gegenkräfte, meist Über-Ich-Ansprüche, entgegenstehen, und die sich dennoch durchsetzen, teilweise als Äußerungen eben dieser abwehrenden Kräfte. Die Gedanken, die in die Bildersprache „übersetzt“ erscheinen, spielen nur die Rolle, die im Traum den Tagesresten zukommt. Das Phänomen beseitige aus den Trieben kommende „Einschlafstörungen“, so wie der Traum „Schlafstörungen“, und scheine in manchen Fällen der Person einen schweren Angsttraum zu ersparen.
Das alles ist überzeugend. Aber es scheint uns, daß die Silberersche Beobachtung, daß Gedanken in Bilder übersetzt werden, deshalb doch um nichts weniger zu Recht besteht. Auch im Traum werden ja Gedanken in Bilder übersetzt — und wir haben genug Beweise dafür, daß bei Regressionen zu primitiven Denkstufen immer wieder an die Stelle eines begrifflichen Wortdenkens das entsprechende undifferenzierte Bilddenken tritt. (Man vergleiche das Buch von Varendonck über das „vorbewußte phantasierende Denken“.) Der Denkstufenrückfall während der allmählichen Einziehung des Ichs beim Einschlafen gibt offenbar die Gelegenheit ab zur halluzinatorischen Äußerung der Triebkonflikte.
Eine kritische Bemerkung gelte B.s Meinung: „Es ist typisch für autosymbolische Phäno mene, daß sie als peripher, farblos, entfernt, nicht als Teile des bewußten Ichs erlebt werden.“ Letzteres ist sicher richtig; es gehört zum Wesen der Halluzina