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Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder der Internationalen psychoanalytischen Vereinigung werden darauf aufmerksam gemacht, daß vom Psychoanalytischen Lehrinstitut in London ein Preisausschreiben für die beste Arbeit über ein psychoanalytisches Thema veranstaltet wird. An diesem Wettbewerb können sich sämtliche Mitglieder ohne Unterschied des Arbeitsgebietes beteiligen. Genaue Einzelheiten über die Bedingungen wurden bereits im „International Journal of Psycho-Analysis“, 1932, S. 492f., veröffentlicht. Die Höhe des Preises darf 20 engl. Pfund nicht übersteigen.
Die Arbeit soll einen klinischen Bericht über einen auf Grund der psychoanalytischen Methode untersuchten Fall zum Gegenstand haben und ein klares Bild von den Vorgängen und Veränderungen im psychischen Leben des Patienten und deren Beziehung zu den Umweltfaktoren bieten. Bei der Zuerkennung des Preises werden die Schärfe der Beobachtung und die Klarheit der Darstellung besonders in Betracht gezogen werden. Der Verfasser, der aus seinen Untersuchungen theoretische Schlußfolgerungen zu ziehen wünscht, muß beachten, daß solche Schlüsse durch strenge Beweisführung zu erhärten sind. Es empfiehlt sich, den Umfang der Arbeit mit etwa 20.000 Worten zu begrenzen.
Die Arbeiten können bis zum 31. März eines jeden Jahres eingereicht werden und müssen in englischer Sprache abgefaßt sein. Die Manuskripte sind — in Maschinschrift auf Quartpapier mit ausreichendem Korrekturrand — an den Sekretär des Institutes zu senden.
Zu diesem Wettbewerb ist jedes Mitglied ohne Unterschied des Geschlechtes zugelassen. Ausgenommen sind nur die gegenwärtigen oder früheren Mitglieder des Lehrausschusses des preisausschreibenden Institutes.