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Im Bewußtsein weltanschaulicher Ablehnung besonders der Psychoanalyse, nimmt der Verfasser eine Haltung ein, die sich nicht in eine der üblichen Kategorien psychotherapeutischer Schulen einordnen läßt. Freuds Methode wird in wenig sachlicher Weise kurzerhand als „Sexualanalyse“ bezeichnet, und bei aller Anerkennung für Freuds historische Verdienste, wird er doch als dogmatisch, im System erstarrt und aus der rationalistischen Ära stammend abgetan. Dabei wird übersehen, daß das Triebhafte keineswegs nur den Begriff des Geschlechtlichen umfaßt und in diesem weiteren Sinne die hauptsächliche. Kraft auch für die höheren eigengesetzlichen geistigen Gestaltungen abgibt. Einem allgemeinen Überblick über ärztliches Verhalten seelisch Kranken gegenüber folgt eine Kasuistik der