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Auf ihren bisherigen Forschungen über die Psychologie der ältesten Ich-Stadien, über die Konflikte des Oralsadismus, der ihm entsprechenden Angstinhalte und der projektiven und introjektiven Angstabwehrmethoden basierend, versucht Frau Klein die Psychologie der frühkindlichen Fixierungsstellen von Depression und Manie zu erfassen. Eine Würdigung und eventuell Kritik dieses Versuchs läßt sich nicht von einer Würdigung oder Kritik ihres gesamten Gedankengebäudes loslösen. Ich will deshalb zunächst versuchen, nur ihre Ansichten wiederzugeben, was bei der von unserer gewohnten Nomenklatur vielfach abweichenden Ausdrucksweise der Autorin nicht leicht ist.
Ihre bisherigen Forschungen faßt Frau Klein selbst etwa folgendermaßen zusammen:
In den allerersten Lebensmonaten gehe das Kind durch ein intensiv sadistisches Stadium. Es mache Angriffe nicht nur auf die Mutterbrust, sondern auch auf das Innere des Mutterleibs, gleichzeitig sei seine erste psychische Entwicklung beherrscht durch die Medianismen Introjektion und Projektion: „von Beginn an“ introjiziere das Kind „gute“ und „böse“ Objekte (für beides ist die Brust das Vorbild); letztere erhalten ihre Wucht durch eine Projektion der eigenen sadistischen Impulse und wirken — nach der Introjektion — auch von innen her. Dadurch entstehen frühe Ängste, die wieder spezifische Abwehrmechanismen notwendig machen. So entstehen Bilder, vergleichbar den späteren Psychosen der Erwachsenen.
Die primitivste Abwehrmethode sei dic Verleugnung der Realität überhaupt. Schr früh schon versuche das Ich sich auch gegen verinnerlichte Angstobjekte durch Ausstoßung und Projektion zu wehren, müsse aber dann auch noch Schutzmaßnahmen gegen äußere Objekte errichten, die durch diese Projektion schreckhaft geworden sind. Das sei die Basis der Paranoia. Die paranoide Angst wieder könne dann gebunden und modifiziert werden durch die Mechanismen der Zwangsneurose.
Wo ist nun, so lautet die Fragestellung der vorliegenden Arbeit, hier die Basis der späteren