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In den vergangenen zwölf Jahren ergriff ich öfters die Gelegenheit, auf die bedeutsame Rolle hinzuweisen, die der Wunsch, sich an den Körper der Mutter anzuklammern, im seelischen Gefüge des Menschen spielt. Es liegt nun genügendes Material vor, das an verschiedenen Stellen Zerstreute zusammenfassen zu dürfen, zu ergänzen und die Stellung der hiehergehörigen Tatsachen im theoretischen Aufbau der Psychoanalyse nachzuweisen. Um die Klärung dieser Erscheinungen und ihrer Folgen haben wir uns in Budapest mehrmalig bemüht; so ist außer meinen Studien die hier angrenzende Auffassung des weiblichen Kastrationskomplexes von Frau K. Roller,2 ferner die von Frau Bálint beschriebene frühkindliche Angstsituation des Fallengelassen-Werdens3 bekannt. Vor ganz kurzer Zeit gab Róheim eine breite ethnologische Bearbeitung desselben Gegenstandskreises, dessen psychische Abwandlungen wiederum von Frau K. Rotter mit neuem klinischen Material beleuchtet wurden.
Zwei Tatsachengruppen verschiedener Herkunft dienten als Ausgangspunkt. Die eine bestand aus klinischen Feststellungen, welche die Erogeneität der Hand4 bezeugen, die andere gruppierte sich um das Verhältnis von Mutter und Säugling bei den Affen.5
Erogeneität der Hand. — Die Hand wird schon von Freud als eine erogene Zone anerkannt, indem er von der „Erregung einer anderen erogenen Zone, zum Beispiel der tastenden Hand“ spricht6; Beispiele von Lustsensationen