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Das Kapitel über die Träume zeigt sich als wertlos für die wissenschaftliche Forschung der Gegenwart; es will zwar auf Erfahrung und Beobachtung beruhen, ist aber voll Schematismus, Mystik und Absurdität in der Deutung der Ursachen der Inhalte. Eine auffallend große Rolle spielen die Erklärungen der Träume von Sonne, Mond oder Sternen, die heutzutage kaum je geträumt werden; analog ist es mit Erde und Meer. Insoweit die Träume nicht göttlichen Ursprungs seien, sollen sie mit Körperzuständen in gesetzmäßigem Zusammenhang stehen, also mit den seinerzeit angenommenen falschen Säften, Blutstockungen, Mangel und Überfüllung, und immer auf Leibreizen beruhen. Dem Herausgeber, einem Naturheiler, sagt dies zu; für uns Analytiker ist nichts bedeutsam, es wäre denn der Satz: Quellen und Brunnen deuten auf irgendein Blasenleiden hin.
E. Hitschmann (Wien).