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Die Autoren versuchen, die Probleme der nicht direkt meßbaren relativen Trieb-quantitäten durch eine statistische Erhebung der relativen Häufigkeit der wichtigsten Triebeinstellungen in den Träumen von in Psychoanalyse stehenden Patienten lösen zu helfen. Zu diesem Zweck bedarf es für eine Klassifikation der Träume eines Einteilungsprinzips der triebhaften Einstellungen. Die Einteilung in Tendenzen zur Aufnahme, zur Ausscheidung und zur Retention schien den Autoren hiefür zweckmäßig. Die Aufnahme wurde dann noch in passive Rezeption und aggressives Nehmen unterteilt, die Ausscheidung in Hergeben und aggressive Elimination. Unter fernerer Berücksichtigung des Umstandes, ob die betreffenden Triebe im Traum mehr befriedigt werden oder gehemmt in Erscheinung treten, ergeben sich schließlich zehn Typen von Träumen: befriedigt rezeptive, gehemmt zurückhaltende. Die Zuteilung mancher Träume nach solchem Schema machte große Schwierigkeiten; die Zahl der Träume, die nicht klassifiziert werden konnten, betrug 0 -14,6 Prozent aller Träume.
Beobachtet wurden alle Träume von achtzehn Patienten während eines Zeitraumes von acht bis vierundzwanzig Monaten Analyse. Die Frequenz der Träume bestimmter Typen ist in Prozent der Zahl aller Träume überhaupt ausgedrückt. In neun Fällen überwogen die Aufnahme- über die Ausscheidungsträume, in sieben Fällen war es umgekehrt, in zwei Fällen war die Zahl gleich. Die Mehrzahl der obstipierten Patienten träumt mehr von Ausscheidung als von Einverleibung.
Die höchsten Prozentzahlen an Einverleibungsträumen zeigen Fälle von Magenulcus und je ein Fall von petit mal und Eßphobie, die niedrigsten die Obstipationen. Bei Unterteilung der Einverleibungsträume zeigen die höchsten Prozentzahlen von rezeptiven Träumen ebenfalls die Fälle von Magenulcus, ferner die von Diarrhöe, während die Obstipation niedrige Zahlen hat. Bei den aggressiv-nehmenden Träumen bleibt Magenulcus weiter an der Spitze, Diarrhöe dagegen sinkt weiter nach unten, die Obstipation ste