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Von verschiedenen Seiten hat sich im Laufe der letzten Jahre in der psychoanalytischen Literatur in wachsendem Ausmaß das Interesse an den frühen Stadien der Ichentwicklung bekundet und mehrfach sind Ansätze unternommen worden, um in dieses dunkle Gebiet Klarheit zu bringen. Einer dieser Ansätze, der besonders durchgearbeitet ist, bildet die Anregung zu den vorliegenden Überlegungen. Es handelt sich hiebei um ein System von Beobachtungen und Theorien, zu dem verschiedene Autoren beigetragen haben. Es sind Arbeiten von Melanie Klein zu nennen, die aus der Kinderanalyse nach der von ihr eingeführten Spielmethode hervorgegangen sind; diese Theorien sind in dem Buch „Die Psychoanalyse des Kindes“2, zusammenfassend dargelegt, doch gehen die Arbeiten Melanie Kleins zu diesem Gegenstand bis auf das Jahr 1926 zurück. Ernest Jones hat in einer Reihe von Untersuchungen verwandte Gesichtspunkte entwickelt; seine Arbeiten betreffen zum größten Teil das Problem der weiblichen Sexualentwicklung, die Probleme von Haß und Schuldgefühl und die von ihm „Aphanisis“ genannten Erscheinungen. Die Ansätze zu diesen Schriften reichen über mehr als zwei Jahrzehnte zurück. Joan Riviere hat in einigen Arbeiten Probleme der Neurosenlehre mit dem Rüstzeug dieser Theorien studiert; ihr ist auch eine Gesamtdarstellung von vorbildlicher Klarheit zu danken.3 Ed. Glover hat Probleme der Ichentwicklung und der Neurosenwahl, die Entstehung der Zwangsneurose und den Alkoholismus studiert und die Anwendungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Soziologie verfolgt. J. Strachey hat den therapeutischen Prozeß auf Grund dieser Theorien untersucht. J. Rickman und andere haben sich mit den pädagogischen Auswirkungen befaßt. Eine große Anzahl anderer Arbeiten legt Zeugnis ab für die Fruchtbarkeit und vielfältige Anwendbarkeit der verwendeten Gesichtspunkte.4
Nun besteht aber keineswegs völlige Übereinstimmung zwischen den genannten