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Der Entschluß, eine Diskussion über die Grundlagen der therapeutischen Resultate abzuhalten, erscheint mir als deutliches Anzeichen dafür, daß Theorien, die durch viele Jahre ganz allgemein anerkannt wurden, entweder als nicht mehr adäquat oder aber als nicht mehr in ihrer Gänze gültig angesehen werden. Auf jeden Fall wird es die Freiheit unserer Aussprache in hohem
Maße fördern, wenn wir von allem Anfang an zugeben, daß berechtigte Meinungsverschiedenheiten sowohl hinsichtlich der früheren als auch der jetzigen Theorien der Therapie entstanden sind. Im übrigen scheint aus älteren Auseinandersetzungen über analytische Probleme hervorzugehen, daß, wann immer Meinungsverschiedenheiten in psychoanalytischen Kreisen auftauchen, mit Sicherheit zwei allgemeine Feststellungen gemacht werden können: erstens, daß die ursprünglichen Auffassungen Freuds über dieses besondere Thema noch immer als die besten anzusehen sind, und zweitens, daß neuere Arbeiten ergeben haben, daß diese ursprünglichen Ansichten nicht nur geeignet sind, in eine viel detailliertere Konfrontierung gebracht zu werden, sondern eine solche geradezu erfordern. Ich möchte noch hinzufügen, daß in den meisten Fällen der erste dieser beiden allgemeinen Gesichtspunkte auch der wertvollere ist.
Wenn man die ältere Literatur überprüft, scheint es ganz außer Frage zu sein, daß Freuds ursprüngliche Ansichten, so einfach und schematisch sie waren, immer noch den wertvollsten und dauerhaftesten Beitrag zu diesem Thema liefern. Diese Feststellungen waren: 1. Die Tatsache des Vorhandenseins der Übertragung, 2. die Entwicklung der analytischen oder Übertragungsneurose und 3. in welchem Ausmaß das Vorhandensein dieser beiden Erscheinungen (und insbesondere ihrer negativen Formen) durch die Verdrängung verborgen oder durch Projektion verdunkelt wurde und so zu Widerständen Anlaß gab. Der Erfolg der Resultate hing davon ab, in welchem Grade diese drei Faktoren a