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Der Titel schon läßt erkennen, in welcher Absicht sich dieser Aufsatz mit dem Gegenstand der Technik beschäftigt. Wenn wir nicht an den Prinzipien der Technik festhalten, opfern wir entweder ihre Elastizität der beengenden Starrheit von Regeln oder wir begeben uns außerhalb des Bereichs von Gesetz und Ordnung und beschränken uns auf das Gebiet des variablen Nützlichkeitsprinzips. Die meisten Arbeiten über die Technik geben uns Gelegenheit, in verschiedenen analytischen Situationen unseren Weg zu solchen Grundsätzen zu finden, oder sie führen eine beschränkte Zahl von Regeln an, die einer beschränkten Anzahl von typischen Situationen angepaßt sind. Von englischen Arbeiten brachte uns jene von James Strachey2 der Erwägung von Grundsätzen am nächsten, im Grunde hat aber nur Freud allein uns die Prinzipien der Technik gegeben.
H. Kaisers Arbeit „Probleme der Technik“3 hat uns erst kürzlich Anregung und Hilfe geboten. Diese Arbeit scheint mir das spröde Thema entschlossen und vielversprechend anzugehen. Wenn ich auch bezüglich mancher Nebenlösungen anderer Ansicht bin, das Vertrauen in die Analyse des Widerstandes steht in völliger und mir willkommener Übereinstimmung mit meinen früheren Schlußfolgerungen und ist mit großer Klarheit dargelegt.
Wie Kaiser ausführt, hat uns Freud, bis jetzt wenigstens, nicht viel mehr als eine klare Anweisung gegeben, daß der aussichtsreichste Weg, der einzuschlagen wäre, jener der Widerstandsanalyse ist. Kaiser, der in seiner Arbeit in manchen Punkten Reich folgt, ist der erste, der sich hauptsächlich und eingehend mit diesem Gegenstand beschäftigt, mag dieser auch in anderen Aufsätzen zur Technik des öfteren mitgemeint oder gelegentlich sogar ausdrücklich behandelt worden sein.4