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Schmideberg hat über „schlechte Gewohnheiten“ die gleiche theoretische Auffassung wie Miß Isaacs1 und bringt sie in ihrer mehr theoretisch orientierten Arbeit noch deutlicher zum Ausdruck. Auch hier fällt die relative Geringschätzung der primären erogenen Lust am meisten auf. Manche der für gewisse Gewohnheiten als typisch angegebenen archaischen Objektphantasien und -ängste erscheinen beachtenswert: Ankleiden kann für Kinder mit gefürchteten Introjektionsphantasien (Kleid = einzuverleibendes Objekt) verbunden sein, Entkleiden mit Phantasien von Beraubungen, die den eigenen Körper bedrohen, Einschlaf- und Klosettgewohnheiten können einer Angst vor im Bett und bei der Defäkation drohenden äußeren Attacken (Projektionen eigener Aggression) entstammen; Türzuschlagen und anderes Lärmmachen kann Ersatz für ursprüngliches Schreien