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Der Autor ist Endokrinologe und macht darauf aufmerksam, wie viele Berührungspunkte seine Wissenschaft mit der Psychoanalyse habe und wie sehr daher eine Zusammenarbeit, vor allem auf den Gebieten der Sexualtheorie und der Charakterlehre, wünschenswert wäre. Die Grundübereinstimmung der beiden Disziplinen sei ihre dynamische Anschauungsweise. Der Analytiker müsse die Möglichkeit in Betracht ziehen, daß Neurosen aus quantitativen und qualitativen Abweichungen der somatischen Triebgrundlagen entstehen, und solle nicht zu früh aktuelle Erscheinungen aus Vergangenem erklären. Die Endokrinologie könne den dem Analytiker unzugänglichen konstitutionellen Faktor besser und keineswegs mit therapeutischem Nihilismus untersuchen. Es, Ich und Über-Ich (Melancholie)