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Für die Leser dieser Zeitschrift ist die kleine Arbeit lehrreich, weil sie mit kurzgefaßter Kritik eine Übersicht der wichtigsten Theorien zur Erklärung der Hysterie bringt, darunter besonders von französischen Forschern. Die psychoanalytischen Lehren werden hervorgehoben. Die Arbeit ist auch ein Plädoyer für die Psychoanalyse, der Autor will zeigen, daß sehr viel von den anderen Lehren ihr entlehnt ist und sonst kein Gegensatz, sondern volle Übereinstimmung zwischen den psychoanalytischen und den anderen Erklärungen besteht. Eine Ausnahme macht hievon der Pithyatismus von Babinski, der aber heute auch in Frankreich kaum mehr Anklang findet.
Mit Recht geht der Autor davon aus, daß zwar die Motivierungen und die unbewußten Inhalte, die Krankheitsökonomie und -dynamik von Freud aufgedeckt wurden, daß aber der hysterische Mechanismus selbst, namentlich der Konversionsmechanismus, noch nicht erklärt ist. Der Autor versucht die Erklärung in der Regression zum magischen Vorgang zu finden, bei welchem Gedanke, Ausdruck und Geschehen eins sind und daher auch jede Vorstellung, jede Phantasie, jedes Symbol mit ihrem eventuellen körperlichen Ausdruck verbunden auftreten. (Wie bekannt, hat auch Ferenczi manche hysterische Symptome als „magische Gebärde“ erklärt.) Solange wir aber den magischen Vorgang selbst weder physiologisch noch psychologisch verstehen, ist mit der Feststellung dieser Gleichheit nur ebenso ein Weg zur Aufhellung des magischen Vorganges durch die Erkenntnisse bei der Hysterie gewiesen wie umgekehrt. Daß sich bei der Hysterie magische Vorgänge zeigen, beruhe auf der Fixierung als statischem, auf der Regression als dynamischem Momente. Wir sind versucht, im Gegensatz zum Autor, die Regression eher als ein topipisches Phänomen zu bezeichnen, dessen Dynamik zum Teil im Wiederholungszwange, zum Teil in unerträglich großen oder in zu geringen Besetzungen der rezenten Schichten liegt, so daß eine dynamische Anziehung von den Fixierungsstellen ausgehen kann. Der Auto