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Die nachfolgende Arbeit beschäftigt sich mit einer Abwehrmethode, die, wie mir scheint, sowohl in einer bestimmten Phase der psychischen Entwicklung Gesunder, als auch bei bestimmten Neurosen eine wichtige Rolle spielt.
Ich möchte mit einer analytischen Beobachtung beginnen.
Ein 14 1/2 jähriges Mädchen ist seit 3 1/2 Jahren mit sehr großen Unterbrechung gen in Analyse. Sie war wegen Verwahrlosungserscheinungen und Freßsucht zum Therapeuten gebracht worden, die Behandlung hatte einen günstigen Verlauf genommen und die kleine Patientin hatte ihre Symptome verloren. Die Pubertät setzte plötzlich und stürmisch ein; mit 14 Jahren machte die Patientin einen voll entwickelten Eindruck. In der Analyse war im wesentlichen die Mutterbeziehung im Vordergrund gestanden (es handelt sich um ein mutterloses Kind). Die größten Schwierigkeiten hatte die Besprechung der Onanie bereitet. Die Patientin war gezwungen, sie zu leugnen. Erst im letzten Halbjahr leugnete sie sie nicht mehr, ohne sie aber schon völlig zugeben zu können; doch begann sie Träume und Onaniephantasien zu berichten, die sehr deutlich zeigten, wie stark das Mädchen sich nun mit ihrem Vater beschäftigte. Zugleich hatte sie Beziehungen zu Jungen angeknüpft und konnte mir bald von einer gegenseitigen Verliebtheit berichten. Die Beziehung zu mir war eine ausgezeichnete, sehr vertrauliche, und man konnte erwarten, die Analyse werde rasch vorwärtsgehen und bald beendet sein; da geschah etwas Unerwartetes: Strahlend liebenswürdig, mitten im besten Einvernehmen kündigte die kleine Patientin die Analyse.
Es gebe Phantasien mit dem Jungen, sehr schöne, sehr angenehme, sie werde sie mir auf keinen Fall mitteilen. Sie seien einfach zu privat dazu, vielleicht einmal viel später, heute aber wisse sie sicher, es sei unmöglich. Darin werde und könne sie sich einfach nicht stören lassen. Und da sie wisse, daß eine Analyse dann nicht gehen könne, wenn man etwas zurückhalte, es schade wäre um ihre und meine Zeit, schlage sie vor, jetzt ei