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Dieses Symposion ist insoferne von Bedeutung, als es wirklich die Situation der vorgeschrittensten amerikanischen Psychiatrie aufzeigt. Mit Ausnahme eines einzigen trug jedes Mitglied Arbeiten aus seinem Spezialgebiet zu dem Symposion bei. Die Ausnahme bildete der Biochemiker, der sein Fach beiseite ließ, um den Einfluß verschiedener Gefühle auf das Betragen zu beschreiben. Im allgemeinen wurden besondere Anstrengungen gemacht, um Dr. Meyers Prinzip der „Tatsachenannäherung“ („factual approach“) für das Verständnis der Persönlichkeit zu entsprechen, und man gab greifbaren Tatsachen den Vorzug.
Es wurden sechs Arbeiten vorgetragen: Professor Walter R. Miles repräsentierte die Psychologie, Dr. William Mahmud die allgemeine Psychopathologie und Psychotherapie, Dr. Sandor Rado die Psychoanalyse, Dr. Stanley Cobb die Physiologie, Neurologie und Endokrinologie, Dr. John Whitehorn die Biochemie und Dr. Lauretta Bender brachte Material aus Autopsie und Örganik.
Professor Miles meint, daß der Patient mit den Begriffen der Lehre von der Gesamtpersönlichkeit völlig verstanden werden könne, daß man aber, ehe man zu dieser Synthese gelangt, versuchen müsse, die Persönlichkeit in einzelne Verhaltensschemen oder Modelle des Betragens zu zerlegen. So erfaßt er die Persönlichkeit in Begriffen von physischen, intellektuellen, affektiven und willensmäßigen Funktionen. Er stellt fest, daß