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Riviere untersucht den Widerstandstypus der „negativen therapeutischen Reaktion“ mit Hilfe der theoretischen Annahmen von Melanie Klein über die „depressive Position“ als ein Stadium, in dem das Ich von dem Bestreben erfüllt sei, seine „introjizierten guten Objekte“ vor der Zerstörung durch seine eigenen oralsadistischen Impulse zu retten. — Sie meint, daß die negative therapeutische Reaktion besonders bei jenem von Abraham beschriebenen narzißtischen Widerstandstypus vorkomme, der nicht frei assoziieren kann, weil er seine „Isolierungsgegenbesetzungen“ nicht aufgeben kann, sondern immer „vernünftig“ bleibt und programmgemäß spricht. Dieser Typ werde erst durch die Auffassung verständlich, daß es in der unbewußten Vorstellung aller Menschen „einverleibte Objekte“ gibt, denen gegenüber das Subjekt. Liebe und Haß empfinden kann (welche „Objektbeziehungen“ bisher undifferenziert dem Narzißmus subsumiert wurden) und die von „Identifizierungen“ zu unterscheiden seien. Die depressive Angstsituation, die für das Wohlergehen der introjizierten Objekte fürchtet, habe wieder ihren spezifischen Abwehrmechanismus, die manische Reaktion, die Leugnung der psychischen Realität mit Hilfe der Allmacht. Und nur von der manischen Reaktion her sei der Widerstand der negativen therapeutischen Reaktion zu verstehen. Die Unzugänglichkeit, die solche Patienten Deutungen gegenüber zeigen, sei eine Form ihres „Leugnens“.