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Erörterungen über die Theorie und Fortbildung der psychoanalytischenTechnik sollen von den Problemen ausgehen, auf die uns die Wahrnehmungen und Erfahrungen in unserer Arbeit hinweisen, und nicht von einer systematischen Grundlage. Sonst besteht die Gefahr, daß sich eine Kluft bildet zwischen der realen, in vieler Hinsicht noch unvollständigen und verbesserungs-bedürftigen Technik auf der einen Seite und einer aufs höchste verfeinerten, aber unfruchtbaren Theorie auf der anderen.
Die Art, wie Verdrängungen, Widerstände und Abwehrmechanismen zustandekommen, resp. wie sie sich in der Analyse reproduzieren, kennen wir nur in einzelnen Typen, z. B. bei der Zwangsneurose, und auch hier nur teilweise. Unsere Analysanden zeigen uns eine Fülle von Formen, die wir mit Verlegenheitsausdrücken, wie Mischtypus, Charakterdeformation, latente Neurose, schizoid u. dgl. bezeichnen. In Zukunft muß sich neben die Kenntnis der Technik der Aufdeckung des Unbewußten das Verständnis für die Entstehungsweise und Besonderheit dieser Formen stellen, und dies können wir nur durch Beobachtung und neue Erfahrung erwerben. Erst dann wird eine zusammenhängende Lehre über die Bekämpfung der Widerstände möglich sein, die von wirklichem Wert für die psychoanalytische Technik ist.