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Diese amüsanten Erinnerungen des greisen Albert Moll stellen sein Licht keineswegs unter den Scheffel. Sein Verdienst, die in Nancy gelernte Hypnose in Deutschland als erster propagiert und damit einen Anstoß zu dem Interesse für Psychotherapie gegeben zu haben, muß neben manchen anderen anerkannt werden. Doch zeigt er ein Sichbegnügen mit der Oberfläche der seelischen Phänomene der Hypnose und Suggestion, wie man es kaum erwarten würde; „im Affekt hegt ein Wesentliches bei der Suggestion“, damit begnügt sich Moll. Er blieb natürlich auch bei der Beurteilung der Psychoanalyse und der Leistung Freuds, ohne Nachprüfung und tiefere Kenntnisnahme, in verstockter Gegnerschaft befangen.
Moll lobt hingegen seine „Assoziationstherapie“ gegen Perversionen und Homosexualität: „sie besteht in der richtigen Leitung des Vorstellungslebens, in der methodischen Ausbildung der normalen und in der methodischen Unterdrückung der abnormen Assoc ziationen.“ Eigentlich aber komme es bei Psychotherapie nicht auf die Methode, sondern auf den Arzt an.
Moll rühmt sich denn auch, einen wesentlichen Teil seiner Lebensarbeit der Bekämpfung der Psychoanalyse gewidmet zu haben, die ihm, dem nüchternen Praktiker, für