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Diese „Hysterienummer“ enthält Referate, die in der Versammlung der Nederl. Vereeniging voor Psychiatrie en Neurologie am 13. Dezember 1934 in Utrecht vorgetragen wurden.
L. Bouman bringt in seinem englisch geschriebenen Artikel über „Hysteria“ einen interessanten, sehr ausführlichen historischen Bericht über die verschiedenen Auffassungen des Hysterieproblems. „It is my intention to give a historical elucidation of the problem of hysteria” sagt B. Er erwähnt zwei extreme einseitige Auffassungen: eine von einem bekannten Autor (Jakob Wassermann), der in einem Roman meint: Jede Hysterie enthält ein metaphysisches Problem1 und die zweite von Kinnier Wilson, der alle hysterischen Erscheinungen, inklusive „the temperament“ physiologisch und nicht psychologisch erklären will. B. zeigt dann, daß die meisten Autoren sowohl organische wie funktionelle Ursachen für die Entstehung der Hysterie verantwortlich machen (Jaspers, Weizsäcker und viele andere). B. ist der Ansicht, daß man zwischen hysterischem Charakter, hysterischer Reaktion und hysterischen Symptomen zu unterscheiden habe. Allerdings meint er, daß jedermann „hysteriefähig“ sei, obwohl natürlich hysterische Symptome vor allem bei Personen mit einem „hysterischen Charakter“ auftreten werden.
B. weist dann auf die Beiträge hin, die Charcot, Janet, Breuer und Freud, Weizsäcker, Bleuler, Kraepelin, Babinski, Kretschmer, Bonhöffer, Binswanger und viele andere zu den hysterischen Problemen geliefert haben. Er erwähnt auch philosophische Gesichtspunkte (Heidegger) und anthropologische Überlegungen, die die phänomenologisch-psychologische Schule besonders in bezug auf die Erfolgsmöglichkeiten einer Psychotherapie verwenden soll.
Von den psychoanalytischen Kenntnissen des hysterischen Problems bringt B. nicht viel, was über die älteren Beiträge von Breuer und Freud hinausgeht, außer dort, wo er die Libido als „energetisches Prinzip“ anerkennt.
In einer Zusammenfassung meint B., daß Lasègues Aussage: „the definition of hysteria