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Der verstorbene Liebermann hat in seinem Salzburger Kongreßvortrag 1924 über monosymptomatische Neurosen (vergl. Int. Ztschr. f. Psa., Bd. X, S. 213) den Ausdruck geprägt von der magischen Geste, mit welcher ein derart Erkrankter demjenigen, auf den er seine Neurose jeweils richtet, gleichsam vormacht, wie er leiden oder zugrunde gehen soll. Was unser Autor nun will, ist gewissermaßen die Gegengeste, die dem von Liebermann empfohlenen abgekürzten Verfahren entspricht.
So sehen wir auch auf dem Gebiete der Psychotherapie gewisse Anregungen verschwinden, um nach Jahren unter neuem Namen und in neuem Gewände Auferstehung zu feiern.
A. Kielholz (Königsfelden)