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Die Arbeit stimmt mit der das gleiche Thema behandelnden von Christoffel1 (die der Autor nicht heranzieht) darin überein, daß man die urologischen Krankheiten nicht einfach in „somatogene“ und „psychogene“ einteilen könne. Auch an rein organischen Störungen können psychische Kräfte auf verschiedenerlei Weise Anteil haben. So können gleichzeitig vorhandene Impotenz und Prostatitis sehr verschieden miteinander zusammenhängen, da Affekte ja auch physiologische Prozesse verändern. Manchmal gibt es spontane Schmerzen oder Haemorrhagien ohne jeden äußeren Anlaß, manchmal werden unspezifische Infektionen in psychische Zusammenhänge eingereiht, manchmal endlich spezifische Infektionen durch das Verhalten des Ichs direkt herbeigeführt. Das Beispiel, das