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In einer Detektivnovelle von G. K. Chesterton geschieht es, daß der geistliche Amateurdetektiv Father Brown und sein Freund, der ehemalige Meisterdieb und jetzige redliche Helfer der Gerechtigkeit Flambeau auf ein einsames schottisches Schloß kommen, dessen menschenscheuer Besitzer soeben gestorben ist. Manches an dem Bild, das sich ihnen bietet, ist geeignet, Verdacht zu erwecken. Bei oberflächlicher Durchsuchung des Schlosses findet man merkwürdige Dinge: Diamanien, die ohne Fassung frei herumliegen; eine Menge von Schnupftabak nicht in Dosen gefüllt, sondern offen liegend; Kerzen, aber keine Leuchter; und eine Menge kleiner Rädchen und Metallstückchen, als ob jemand das Innere von Uhren ausgeweidet hätte. Wer könnte daraus eine Geschichte machen, fragt Flambeau. Nichts leichter als das, meint Father Brown. Der verstorbene Lord war ein Schwärmer für das ancien régime in Frankreich. Darum liebte er Kerzenbeleuchtung. Die Metallteilchen dienten für eine kleine Werkstatt in Nachahmung der Liebhaberei Ludwig XVI. für das Schmiedehandwerk. Der Schnupftabak sollte die damalige Sitte wiederbeleben, die Diamanten waren für eine Imitation des Halsbands der Marie Antoinette bestimmt. Ob er das für die Lösung des Rätsels halte, fragt man erstaunt den Priester-Detektiv. Nein, erwidert er; er wollte nur zeigen, daß man diese verschiedenen merkwürdigen Dinge in einer Lösung zusammenpassen könne. Vielleicht führte der verstorbene Lord, fahrt er fort, ein Doppelleben und war ein Verbrecher. Den Tabak warf er seinen Opfern ins Gesicht, um sie zu betäuben, die Kerzen dienten der Beleuchtung bei nächtlichen Einbrüchen, die Diamanten und Rädchen dienten zum Aufschneiden von Glasscheiben. Ob das wirklich seine Hypothese sei, wird wieder gefragt. Nein, antwortet Father Brown, aber vielleicht hat eine Schwindlerbande dem verstorbenen Lord eingeredet, daß sich auf seinem Grund eine Diamantenfundstätte befinde, um ihn zu Investitionen zu veranlassen, Sie haben ihm die Diamanten als angebl