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In der „Psychologie des Lachens” darf man zwei Problemstellungen unterscheiden. Die eine untersucht Anlaß und Ursache des Lachens; ihre Grundfrage lautet: Wann lacht man? Die andere untersucht das Lachen als körperlichen Vorgang; hier heißt die Grundfrage: Wie lacht man? Im Mittelpunkt der ersten Frage steht die Psychologie der Komik,2 im Mittelpunkt der zweiten stehen Aussagen der Physiologie und Anatomie. Das Lachen als körperlicher genauer als mimischer Vorgang soll den Ausgangspunkt dieser Studie bilden; aus den Problemen dieses Gebietes aber wird eine Auswahl zu treffen und manches, was sonst im Vordergrund steht, auszuschalten sein. Denn unser Ziel ist es, an diesem Beispiel zu erproben, was psychoanalytische Erwägungen zum Verständnis mimischer Vorgänge beitragen können; daß ihre Reichweite nur eine begrenzte ist und nicht das Ganze des Gegenstandes treffen kann, ist von vornherein klar.
Der Ausdruck des menschlichen Antlitzes, sein Mienenspiel, ist von geheimnisvoller Macht. Er wirkt am Kontakt von Mensch zu Mensch entscheidend mit und führt immer wieder auf die Rätselfrage hin, wie Aussehen und Eigenart des Menschen einander entsprechen.3 Von jedem psychologischen Erfahrungsgebiet