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Von diesen beiden doktrinengeschichtlichen Werken enthält das Buch des Prager Philosophen eine eingehende Geschichte der Wertlehren von den Vorsokratikern bis in die Gegenwart. Außer den philosophischen Theorien werden auch die Wertlehre der Nationalökonomie sowie ethnologische, soziologische und verwandte Ansätze dargestellt und kritisch besprochen. Der eigene Standpunkt des Verf. ist der einer Synthesis von Protagoras und Plato, der These des werttheoretischen Relativismus und der platonischen Antithesis. „Protagoras behält insofern recht, als vom Subjekt ausgegangen werden muß, und als ohne gedankliche Bezugnahme auf einen Wertenden nicht sinnvoll von Wert und Gut gesprochen werden kann. Plato behält recht, insofern er von einer Objektivität oder Absolutheit der Werte überzeugt war. Denn damit von irgendetwas gesagt werden dürfe, es sei an sich gut oder wertvoll, ist es nicht erforderlich, daß es oder ein es positiv Wertender existiere, sondern bloß, daß es eine als richtig charakterisierte Bewertung dieses Gegenstands nicht geben könne, die es nicht positiv wertet und liebt. Nicht der wertende Mensch schlechthin, wie die Protagoreer wollten, sondern der mit als richtig charakterisierter Bewertung Wertende ist das Wertmaß aller Dinge…” Das klar und vielfach temperamentvoll geschriebene Buch, das mit einem