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Die von einem privaten Czernowitzer Kreise unter Überwindung mannigfacher Schwierigkeiten mit viel Liebe und Idealismus zusammengestellte Festschrift enthält Beiträge verschiedener namhafter Gelehrter und Schriftsteller, darunter Martin Buber, Carl Gebhardt, Romain Rolland, Arnold Zweig u.a. Für den Psychoanalytiker ist ein Beitrag von Vasile Gherasim „Die Bedeutung der Affektenlehre Spinozas” von näherem Interesse. Die Schrift enthält im Anhang unter einigen Anmerkungen über Spinoza auch einen Brief Freuds, der, zur Mitarbeit eingeladen, sein Fern bleiben begründet: „Ich habe mein langes Leben hindurch der Person wie der Denk leistung des großen Philosophen Spinoza eine außerordentliche, etwas scheue Hoch achtung entgegengebracht. Aber ich glaube, diese Einstellung gibt mir nicht das Recht, etwas über ihn vor aller Welt zu sagen, besonders da ich nichts zu sagen wüßte, was nicht schon von anderen gesagt worden ist.”
R. W.