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Bei insgesamt 376 frühgeborenen Kindern wurde der Intelligenzquotient nach dem Intelligenzprüfungssystem von Binet-Simon-Terman bestimmt. Die meisten Konder waren zur Zeit der Untersuchung 7 bis 15 Jahre alt. Die Unterbegabten machten
zusammen 52,7%, die Normal begabten 46,04% und die Oberbegabten 1,4% aus. Im gesamten Material fanden sich 11,2% Schwachsinnige. Es zeigte sich, daß der Intelligenzquotient dem Geburtsgewicht proportional war, erst bei einem Geburtsgewicht von 1510 g fanden sich später normale Intelligenzwerte, Geburtskomplikationen sind häufig, während erbliche Belastung nur verhältnismäßig selten nachgewiesen wurde. Eine sorgfältig zusammengetragene Literaturübersicht mit den ausführlichen Berichten über das selbsterworbene Material ergibt eine geradezu erschöpfende Zusammenfassung aller wissenswerten Befunde über die Intelligenzentwicklung der Frühgeborenen.
M. Grotjahn (Chicago)