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Ob man eine Stelle aus der Einführung oder aus dem Kapitel über die gedanklichen
Grundlagen und Behandlungsversuche auswählt, ist insofern gleichgültig, als die Quintessenz immer dieselbe ist und vom Verfasser im Schlußwort zusammengefaßt wird: „Was geschieht, wenn eine Frau, die Mutter werden und damit das höchste schöpferische Glück ihrer Daseins erleben will, vor der Empfängnis erst alle inneren Störungen bei sich durch Sanierung der gesamten Person beseitigt? Wenn das werdende Lebewesen infolgedessen im völligen harmonischen Milieu des mütterlichen Organismus sich entwickelt, statt wie bisher im endokrin-toxischen?… Wenn das neue Lebewesen als Kleinkind, als Schulkind, in der Pubertät und später stets eine optimale Nahrung durch Ergänzung der zur Zeit üblichen Ernährung mit der Erhaltungsdosis von Eugenozym erhält?” Die Antwort lautet, daß Eugenozym nicht nur vor jeder Geistes krankheit schützt und alle vermeintlichen Erbkrankheiten (Geisteskrankheiten) vermeidet sondern auch die ausgebrochene Psychose heilt. Es handelt sich um eine kausale Behandlung, allerdings muß das Mittel dauernd genommen werden, da nur so die Möglichkeit besteht, „das endokrin-vegetative System, das heißt die Tiefenperson zu sanieren.” Die Zusammensetzung des Mittels wird nicht in ihren Einzelheiten mit geteilt, im Wesentlichen scheint es sich um ein Hefepräparat zu handeln. Es wird über die Erfahrungen an Schizophrenen und Manisch-Depressiven berichtet und 161 Abbildungen der Patienten vor der Behandlung und am Entlassungstag in Sonntagskluft veranschaulichen die Erfolge. Unzweifelhaft ist bei allen Patienten eine Gewichts zunahme erzielt worden. Nach dem Literaturverzeichnis zu urteilen, stützt sich der Verf. auf mehrere Bücher von Mathilde Ludendorff.
M. Grotjahn (Chicago)