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Eisler beschreibt die interessante Krankengeschichte einer Patientin mit schwerer Agora- und Klaustrophobie, die außerdem zwangsneurotische und konversionshysterische Symptome aufwies. Der mächtige (vollständige und extrem masochistisch perzipierte) Ödipuskomplex erwies sich als in einem bestimmten Sinn prägenital unterbaut: den Symptomen lagen masochistisch aufgefaßte Mutterleibsphantasien zugrunde, die wieder eine „Wendung gegen das eigene Ich” von gegen den schwangeren Mutterleib gerichteten oralsadistischen Phantasien waren. Der starke Penisneid stand ganz unter dem Zeichen dieses oralsadistischen Konfliktes mit der Mutter, der älter zu sein schien und den Rivalitätskampf um eine jüngere Schwester zum Hauptinhalt hatte. Der Autor lenkt die Aufmerksamkeit besonders auf die zahlreichen somatischen Symptome wie Gastrointestinalstörungen, Herzklopfen, Nasenbluten, Husten, Dyspnöe, Unregelmäßigkeiten der Menses — alles ohne organischen Befund —, von denen er meint, es wären Übergänge zwischen konversionshysterischen und organneurotischen Symptomen.
O. Fenichel (Los Angeles)