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Die Arbeit enthält eine psychoanalytische Interpretation der bekannten Fabel von den „Drei Schweinchen”, die neuerlich durch den Trickfilm von Walt Disney berühmt geworden ist. Die „drei Schweinchen” stellen Kinder dar und in einer tieferen Schicht ein phallisches Element, das Bejahung und Eroberung bedeutet. Der „große böse Wolf” stellt den schlechten Vater dar, der in der Ödipussituation den Söhnen den Besitz des „Hauses”, d. h. der Mutter bestreitet. Der „Hauch”, mit dem der „böse Wolf” die Häuschen zerstört oder zu zerstören versucht, steht für die „Potenz” des Vaters im Moment, in dem sie gefürchtet wird und zerstörend wirkt, d. h. im Augenblick der sadistisch aufgefaßten Sexualszene und der Erzeugung des Kindes (das Verschwinden des bösen Wolfes wird dargestellt als „Aushauchen und Verlieren des Atems”; dies gibt dem Verfasser Gelegenheit, an die Deutung der Novelle von Edgar A. Poe „Verlust des Atems” zu erinnern, die nach der Auffassung Marie Bonapartes ein Bekenntnis der Impotenz enthält). Die Fabel schließt mit der vollen Verwirklichung der ödipalen Wünsche: mit dem Verschwinden des Wolfes (des Vaters) und dem Besitz des Hauses (der Mutter) und das kühnste der drei Schweinchen schickt sich schon an, seinerseits einen Teil der väterlichen Herrschaftsgewalt an sich zu reißen, indem es das drohende