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In dieser ausführlichen Arbeit werden die psychoanalytischen Anschauungen über die Fabel und ihre Bedeutung für die Welt des Kindes sowie ihr Symbolgehalt von Grund auf dargestellt. Verf. schildert die wichtigsten Charakterzüge der Fabelfigur der Fee, wie sie in den volkstümlichen Legenden, in den Fabelbüchern und vor allem in der keltischen Sagenliteratur erscheint. Induktiv verfahrend werden zunächst zwei untereinander einigermaßen verschiedene Gestalten von Feen eingehend analysiert. Die erste ist die Fee mit den türkisfarbenen Haaren (fata dai capelli turchini), die Hauptfigur des berühmtesten italienischen Kinderbuches (Le avventure di Pinocckio): Die zweite ist die Fee, die in einem der schönsten mittelalterlichen „lais” von Marie von Frankreich erscheint, und zwar in jenem, das von Lanval, dem Ritter des Königs Artus, handelt, Die mütterlichen Kennzeichen der ersten dieser Feen rekonstruiert S. aus den typischen Aspekten der Fee mit den türkisfarbenen Haaren in der oben genannten Erzählung des Carlo Collodi und stützt sich dabei auf die Bedeutung, die der Figur der Mutter im realen Leben dieses Schriftstellers zukam. Die mütterlichen Merkmale der zweiten Feengestalt werden durch die unmittelbare Deutung der Symbole der Fabel festgelegt, die mit verwandten biblischen und legendenhaften Erzählungen verglichen wird.
Der Verfasser versucht dann das plötzliche Auftreten und Verschwinden der Feen und der feenhaften Welt im ganzen zu verstehen. Er erinnert daran, daß das Tabu des Inzests nicht unmittelbar übertreten werden, sondern nur in entstellter und umkleideter Phantasie Ausdruck finden kann, „Die Parallele zwischen dem plötzlichen Auftreten und Verschwinden der Welt, in der die Fee steht, der Eindruck von Hiatus und Bruch, der den Übergang von der wirklichen Welt in die der Träume und den aus der Traumwelt in die Wirklichkeit kennzeichnet, gewinnen eine tiefere Bedeutung, wenn man sie in Zusammenhang bringt mit der Beziehung des Traum-Ichs zum Leben und zur Umw