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Der Zerfall optischer Gestalten wurde von W. Sommer zum Gegenstand eingehender experimenteller Untersuchungen gemacht. Den Versuchspersonen wurden Bilder für Bruchteile von Sekunden vorgelegt, und auf Grund der Beschreibung ihres Zumutesems konnte der Vorgang des Gestaltszerfalles analysiert werden. Die Ergebnisse sind selbst in der Sprache des Gestaltpsychologen für die psychoanalytische Traumdeutung von Interesse.
Die Arbeit von Kellog Johnson ist weniger experimentell und mehr klinisch orientiert. “Gefühlsverlust” als Krankheitssymptom wird als ein unvermittelter und ausgedehnter Zerfall von Stimmungsganzheiten erklärt und eine neue qualitative Dimension des Bewußtseins wird angenommen, die sich zwischen “Reichtum und Kargheit” ausdehnt.
M. Grotjahn (Chicago)