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Ein wehmütiges Gedicht, das ein Patient während seiner Analyse schrieb, erwies sich als durch die Probleme determiniert, die gerade in der Analyse durchbesprochen wurden. Der unbewußte Inhalt des Gedichtes war eine Schilderung der Erlebnisse, die der Patient als kleiner Junge auf dem Töpfchen gehabt hatte, während er an Konstipation litt. Das Interessante ist, daß jede einzelne Zeile, wenn man einmal dieses Wissen als Schlüssel zum Verständnis des unbewußten Gehaltes des Gedichtes besitzt, neben ihrem manifesten Inhalt auch eine latente unbewußte Bedeutung verrät, die auf die Töpfchen-Situation Bezug hat. — Bei der Analyse des Gedichtes wurde u. a. deutlich, daß die Vorstellung „Tod” für den Patienten so viel wie „Entspannung nach einer unerträglichen Spannung” bedeutete.
O. Fenichel (Los Angeles)