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R. hatte Gelegenheit, einen Psychotiker zu analysieren, nachdem vorher eine „Spontanheilung” einer Wahnbildung eingetreten war. Er konnte dabei feststellen, daß diese keineswegs auf einem Schwinden pathologischer Mechanismen und einer Verstärkung der Realitätsprüfung beruhte, sondern daß sich eine intrapsychische Situation gebildet hatte, in der die Annahme der Realität das seelische Gleichgewicht besser gewährleistete als ein weiteres Festhalten am Wahn, d. h. eine Situation, in der das, was aus inneren Gründen geglaubt werden mußte, „zufällig” mit der Wirklichkeit übereinstimmte. — Der Anlaß der Psychose war ein geschäftlicher Zusammenbruch gewesen, der durch die Schuld eines älteren Mannes zustandegekommen war, zu dem der Patient in Vaterübertragung stand. Der Patient bekam die Idee, er müsse entweder diesen Mann oder sich töten, und erkrankte gleich darauf an einer akuten panikartigen Halluzinose, in der er der wahnhaften Überzeugung war, alle seine geschäftlichen Mitarbeiter wären tot. Nach der Internierung besserte sich sein Zustand sofort. Es zeigte sich ein neuer