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Es ist, wie ich glaube, von einiger Wichtigkeit, die Frage, welche Beziehungen zwischen den vorliegenden Lehrmeinungen der psychoanalytisch verfahrenden Psychologen und denen der Behaviouristen bestünden, von einer Diskussion der Beziehungen der psychoanalytischen und behaviouristischen Begriffsbildung zu unterscheiden. Mit ihr wollen wir uns an dem heutigen Abend beschäftigen.
Wenn etwa zwei Geographen es unternehmen, zwei Teile der Oberfläche unserer Erde zu erforschen und dann damit beginnen, die Resultate ihrer Forschungs- und Vermessungsarbeiten zu vergleichen, so setzen sie, die Verträglichkeit oder Unveiträglichkeit ihrer allgemeinen Ergebnisse beurteilend, voraus, daß sie die Worte ihrer Beobachtungsschilderungen in gleicher Weise verwenden. Sollten sie durch die Eigenheiten ihres Forschungsgebietes dazu veranlaßt worden sein, neue Worte zu seiner Beschreibung einzuführen oder etwa alten für ihre Zwecke eine präzisere Bedeutung zu verleihen, so würden sie dies, um Mißverständnissen vorzubeugen, ausdrücklich vermerken und eine Erläuterung oder gar Definition dieser Worte angeben. Zu welchen Verwirrungen hätte es Anlaß gegeben, wenn unsere beiden Geographen, ein Preuße und ein Österreicher um 1870, die typischen Ausmaße gewisser geographischer Formationen in Meilen angegeben hätten, der eine von ihnen darunter aber stillschweigend die damals geltende deutsche geographische Meile, der andere die österreichische Postmeile verstanden wissen wollte.
In der Geographie sind solche Verschiedenheiten des verwendeten Begriffsinstrumentariums höchst selten; sie beschränken sich etwa darauf, daß einer, der in der Wüste seiner Feldarbeit nachgeht, zur Einführung mancher anderer Begriffe angeregt wird, als der, der in der Arktis forscht. Es wäre daher höchst überflüssig und pedantisch, einer Untersuchung über die Beziehungen zwischen