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Auf Grund von 41 selbstuntersuchten Fällen und ihren Sippen kommt der Verf. zu der Schlußfolgerung, daß die klimakterische Depression dem manisch-depressiven Formenkreis zuzurechnen ist, wohingegen die involutive Angstdepression, gemeinsam mit der idiopathischen Angstdepression der jüngeren Altersstufen, eine eigene Krankheitsgruppe darstellt. Die Symptome sind Angst und Depression, die Perioden sind oft sehr lang, gelegentlich von Zustanden gesteigerten Glücksgefühles gefolgt, die Prognose ist selbst in involutiven Fällen nicht hoffnungslos. In den Sippen finden sich häufig Angstzustände und Angstpsychosen, angeblich selten „echte” manisch-depressive Psychosen.
M. Grotjahn (Chicago)