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Am 30. Juli nachmittags fand die Plenarversammlung der I.U.K. statt. M. Eitingon, der den Vorsitz führte, widmete die ersten Worte seiner Ansprache zunächst dem schweren Verlust, den die Zerstörung der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung und des Wiener Lehrinstitutes vor allem für die I.U.K. unmittelbar bedeutete.
Nach der Auflösung der Berliner Institutionen sei der tröstliche Gedanke geblieben, daß das Institut der Wiener Vereinigung nicht nur noch existierte, sondern daß es sich nachher, als hätte es einen neuen Impuls empfangen, vergrößerte und straffer organisierte. Dieser Trost sei nun durch die Katastrophe des Anschlusses zerstört worden.
Dr. Eitingon hob als weitere Enttäuschung die Abwesenheit der Vertreter der amerikanischen Unterrichtsausschüsse in dieser Plenarversammlung der I.U.K. hervor. Das gehe auf einen offiziellen Beschluß der American Psychoanalytic Association zurück, ihre Vertreter sowohl aus dem Vorstande der I.U.K. als auch aus der Exekutive der I.P.V. zurückzuziehen.
Im Anschluß an die Rede Dr. Eitingons wurde nach einigen informativen Anfragen beschlossen, die Regelung des Verhältnisses zwischen der American Psychoanalytic Association und der I.U.K. dem Vorstand der I.P.V., bezw. der Geschäftssitzung des Kongresses zu überlassen.
Dann erstatteten die Vertreter der einzelnen Institute ihre Berichte, und zwar Budapest, Holland, London, Oslo, Palästina, Paris, Rom, Schweiz, Stockholm, Wien.
Nach Abschluß der Berichte wurden Fragen über die infolge der politischen Ereignisse aufgelösten Institute in Österreich und Deutschland gestellt, die Dr. Eitingon beantwortete.
Hierauf gab W. Hoffer einen längeren Bericht über den Ausbildungsgang für Pädagogen am Lehrinstitut der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung.
„Der Lehrgang für Pädagogen wurde i