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Es ist schon mehrfach darauf hingewiesen worden, wie nahe „Temperaturlust“, pertipiert an der erogenen Zone der Haut, und „Oralerotik“ mit einander verbunden sind. Diese aber hat weit mehr psychoanalytische Untersuchung erfahren als jene. Baks Arbeit stellt einen Beitrag dar zur Ausfüllung dieser Lücke. Er meint, dass die Phänomene der Kontakt-Magie, bei der die Idee des „Überfliessens“ eine so grosse Rolle spielt, wesentlich mit der Temperatur-Orientierung des kleinen Kindes zusammenhängen, in dem Wärme als „überfliessende Materie“ aufgefasst wird. Sowohl die Temperatur-Orientierung als auch das Denken nach den Gesetzen der Kontakt-Magie könne man besonders gut bei bestimmten Typen der Schizophrenie studieren. Besonders die „unio mystica“, das Wiederzusammenfliessen mit der verlorenen Allmacht („ozeanisches Gefühl“) hat damit zu tun. — Die physiologische Grundlage für dieses Phänomen sieht Bak darin, dass die Körpertemperatur des Kindes nach der Geburt rapide falle (innerhalb sechs Stunden um 1 1/2 bis 2 1/2 Grad), während das Kind noch verhältnismässig „thermolabil“ ist; die „Tendenz zur Rückkehr in den Mutterleib“ sei vor allem eine „Tendenz, zur früheren Temperatur zurückzukehren“. — Bak wagt schliesslich noch weitere Verallgemeinerungen: Er nennt den Wärmeverlust bei der Geburt „das Vorbild des Kastrations-Komplexes“, die primäre relative libidinöse Überbesetzung der Haut (der Peripherie) — eine „Randbevorzugung“ nach Hermann.
O. Fenichel (Los Angeles)