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Auf Grund von umfangreichen klinischen Beobachtungen stellt die Autorin gewisse Korrelationen zwischen somatischen Symptomen und psychischen Tatbeständen fest; als solche interessieren sie sowohl die zugrunde liegenden Konflikte als auch die Art des Ichs, auf diese Konflikte zu reagieren. Dies soll die wichtigere Frage vorbereiten, welche von diesen Korrelationen wesentlich, und welche bloss zufällig sind.
Untersucht werden in erster Linie Kreislaufsymptome: Patienten mit hohem Blutdruck — und zwar sowohl Arteriosklerotiker, als auch essentielle Hypertoniker — sind meist Introvertierte, Menschen, die die Abfuhr ihrer gestauten (aggressiven) Impulse hemmen und durch Fantasien, bezw. Erhöhung der Muskelspannung, ersetzen; sie zeigen meist mehr oder weniger ausgesprochen Züge eines Zwangscharakters. Unter Umständen kann eine oberflächliche Besprechung ihrer Konflikte zwischen der Neigung zu Auflehnung und der zu Unterwerfung therapeutisch wirksam sein. — Patienten, bei denen als Symptome Herzklopfen und Dyspnoe überwiegen,—und zwar wiederum sowohl Herzkranke als auch sog. Herzneurotiker — haben mehr angst- und konversionshysterische Züge, besonders häufig klaustrophobe; (Ref. würde meinen, dass bei diesen klaustrophoben Zügen eine Projektion der Herzsensationen in den Raum eine Rolle spielt) „Pseudo-Heredität“, d.h. Herzkranke in der Umgebung, und Krankheiten in der Kindheit sind nie fehlende anamnestische Daten; die Patienten zeigen eine Neigung zu plötzlichen Affektausbrüchen und haben ein lebhaftes Phantasieleben. — Patienten, deren Symptome besonders in Schmerzen bestehen, zeigen wieder andere gemeinsame Züge: Gelenkschmerzen werden unbewusst allgemein als Strafe für Masturbation aufgefasst; bei Angina pectoris und Pseudo-Angina pectoris steht vor allem die gehemmte Aggression im Vordergrund; der Vergleich eines Koronarsklerotikers mit einem Patienten mit Pseudo-Angina zeigt eine weitgehende Übereinstimmung der beiden in Lebens- und Krankheitsgeschichte, dagegen Dif