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Die lesenswerte Arbeit von Eissler tritt an Hand von klinischem Material und theoretischen Überlegungen für die Wahrscheinlichkeit einer infantilen „vaginalen“ Sexualität ein. Es scheint ihm wahrscheinlich, dass im allgemeinen kleine Mädchen die Vagina schon vor der Pubertät entdecken und autoerotisch benutzen. Äussere Einflüsse innere Hemmungen oder konstitutionelle Momente mögen manchmal diese Entdeckung verhindern. Die psychoanalytischen Schemata über die kindliche weibliche Sexualentwicklung aber unterschätzen sicher die Häufigkeit dieser Entdeckung. Es gibt allerdings viele Hindernisse für das kleine Mädchen, vaginale Befriedigung zu erreichen und dies mag schuld daran sein, dass man in analytischen Krankengeschichten so sehen eindeutig auf infantile vaginale Masturbation stösst.
O. Fenichel (Los Angeles)