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Die Arbeit untersucht die Beziehungen zwischen Fetischismus und bestimmten Abwehrhaltungen des Ichs, nämlich einer besonderen Ich-Schwäche, die das Ich in höherem Grade der Kastrationsangst aussetzt. Die Autorin meint, dass die unbewusste Struktur des Ichs des Fetischisten gemeinsame Züge mit der des Depressiven und Paranoiden habe; wie diese bleibe auch der Fetischist oral-abhängig und entwickle im Zusammenhang mit dieser Abhängigkeit Konflikte um den Sadismus, Die Sehnsucht nach dem Fetisch sei eine Sehnsucht nach „einzuverleibenden guten Eltern“, die vor der Angst schützen sollen,—aber auch die Sehnsucht nach Wiedergutmachung einer in solchen phantastischen Tendenzen phantasierten Vernichtung der Eltern: „Die Beziehung eines Mannes zu seinem Fetisch ist dieselbe wie seine Beziehung zu seinen verinnerlichten Eltern.“ — In der Vorgeschichte der Patienten finden sich häufig Ereignisse, die geeignet waren, die Abhängigkeit des Kindes von den Eltern besonders zu erhöhen. — Unklar war u.a. dem Ref. eine Diskussion darüber, dass der Fetischismus nosologisch zwischen den Neurosen und den Perversionen stehe; ist er nicht per definitionern eine Perversion?
O. Fenichel (Los Angeles)