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Spring stimmt mit Freud darin überein, dass die Weltuntergangsphantasie des Schizophrenen der inneren Wahrnehmung ihres Objektverlustes entspricht. Er ergänzt diese Deutung durch den Hinweis darauf, dass sein Material ihn lehrte, dass diese Phantasie auch die Erfüllung eines destruktiven Wunsches darstellt. Dieser destruktive Wunsch war zuerst gegen bestimmte Individuen gerichtet gewesen; es ist schon das Werk der Abwehr, wenn er sich in Form der Weltuntergangsphantasie gegen die Allgemeinheit wendet. Diese „Wendung von bestimmten Objekten zur unbestimmten Menge“ ist vergleichbar der „Wendung gegen das eigene Ich“. Der eigene Tod wird ja im Weltuntergang ebenfalls erwartet. Sehr oft findet sich die Weltuntergangsphantasie gleichzeitig mit Suizidideen.
O. Fenichel (Los Angeles)