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Die Autorin tritt in erfeulicher Weise für die Psychoanalyse ein, indem sie darlegt, von welcher Bedeutung sie für die Erziehung im Pubertätsalter ist. Diese Bedeutung sieht sie in dreifacher Hinsicht; Zunächst vermag die Psychoanalyse jedem Erzieher Kenntnisse über die tatsächlichen Vorgänge im Seelenleben seiner Zöglinge zu geben; sodann vermag sie in schwierigeren Fällen besonderen psychoanalytisch geschulten Erziehern eine Methode in die Hand zu geben, auch besondere Schwierigkeiten des Jugendlichen zu verstehen und unter günstigen Umständen zu beseitigen; drittens endlich können Jugendliche, bei denen es bereits zur Ausbildung einer eingewurzelten Neurose gekommen ist, einer wirklichen psychoanalytischen Behandlung unterzogen werden, wobei allerdings die Technik in mancher Hinsicht sowohl von der klassischen psychoanalytischen Technik als auch von der, die man in der Kinderanalyse anzuwenden pflegt, wird abweichen müssen.
O. Fenichel (Los Angeles)