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Die medizinische Sektion der Britischen Psychologischen Gesellschaft verdient unsere Glückwünsche zu dem Entschluss, Diskussionen über die durch den Krieg verursachten Veränderungen in der seelischen Ökonomie abzuhalten. Umsomehr als sich uns dank der unerschütterlichen Phantasielosigkeit der zuständigen Stellen zum zweiten Male während eines Vierteljahrhunderts das tragikomische Schauspiel darbietet, wie eine einzigartige Gelegenheit zu psychologischer Forschung und Erkenntnis achtlos beiseite gestossen wird. Die Verantwortung hiefür trifft im wesentlichen das Gesundheitsamt, dessen Beamten, wie man es den Bourbonen nachsagt, aus dem vorigen Kriege „nichts gelernt und nichts vergessen“ haben. Aber auch die Psychologen des Flottendienstes zeigen sich noch nicht der Aufgabe gewachsen, das angesammelte, schon jetzt unschätzbare Material zu verarbeiten, namentlich die Reaktionen auf neuartige psychische Belastungen. Die Handelsmarine — die Fischereiflotte ein geschlossen — sind hinsichtlich psychologischer Beobachtung in einer noch schlechteren Lage. Von den Fliegern und dem Heer kann ich nicht sprechen, obgleich wir uns hier in einer etwas melancholischen Weise mit dem Gedanken trösten können, dass sie loch nicht auf die Probe gestellt worden sind.
Wieder einmal bleibt es der privaten Initiative der Psychiater vorbehalten, in der Förderung wissenschaftlicher Forschung die Führung zu ergreifen.
Offenbar befinden sich alle Teile in der gleichen Gefahr, nämlich in derjenigen, dass das Resultat ihrer Forschung in der Wiederentdeckung jener Fülle psychologischer Halbwahrheiten besteht, wie sie aus den Nebeln des 1918er Jahres auftauchten. Zurückschauend lässt sich sagen, dass aus dem Rohmaterial, das der vorige Krieg lieferte, verhältnismässig wenig Wertvolles gewonnen wurde und sicherlich nichts Originelles. Ausser einigen ziemlich vagen Verallgemeinerungen über die Bedeutung neurotischer und psychotischer Veranlagungen gab es meiner